White Cube
Dieser Raum ist eine Metaebene zum gelebten home. Hier zeigen fünf junge KünstlerInnen die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Thematik.
Christian Achenbach Bildwelten sind angenehm düster, aber eine Atmosphäre des als vertraut erscheinenden bringt Licht ins Dunkel. Zum Vorschein kommen teils pastos, teils lasierend gemalte Szenarien, in denen Achenbachs Figuren ihr Eigenleben entwickeln. In Martina Friedrichs Installation „Garten“ geht es um das Scheitern des Versuchs, eine Verbindung zur Natur wieder herzustellen. Das Temporäre steht in ihren Arbeiten immer wieder im Mittelpunkt. Caroline Kryzecki entwickelt eine auf der Malerei basierende Installation, in der sie scheinbar dissonante Elemente organisiert, die sie verschiedenen Stationen ihrer Biografie entnimmt. Sebastian Neeb Fotografien spiegeln in ihrer Privatheit sein kulturelles Umfeld wieder. Durch die den Fotografien innewohnende Melancholie erhalten sie universelle Relevanz. Der Ausgangspunkt von Lisa Tiemanns bildhauerischen Arbeiten sind Möbelstücke und deren Geschichte. Auf assoziative Weise und unter Einbeziehung ihres eigenen kulturellen Umfelds verarbeitet sie die Möbelstücke zu Plastiken, die ihre ursprüngliche Funktionalität einbüßen und eine neue Bedeutungsebene erhalten.
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